Viera Goroľová

Ich heiße Viera Goroľová. Ich bin 1980 geboren. Ich bin verheiratet und mit meinem Ehemann haben wir zwei Kinder. Ich wohne im Dorf Soľ. Ich bin stolz darauf, eine Roma zu sein.

Bis 2009 war ich geistig blind. Ich lebte in Lüge, ich glaubte an Aberglauben und okkulte Praktiken. Aber einmal fand die Evangelisierung mit der Band F6 in unserem Dorf statt. Während des Programms berührten mich sehr ihre Lieder und Zeugnisse. Ein paar Tage später wurde ich mit meinem Ehemann zum Filip-Kurs eingeladen, während dessen Gott mir „die Augen öffnete“. Ich nahm Jesus als meinen Herrn, den Retter und den König an. Ich legte  mein Leben in Gottes Hand, um mich zu benutzen, wie er will.

Ich widme mich der Freiwilligenarbeit, weil es mich erfüllt. Ich bin froh, wenn ich denen helfen kann, die es brauchen. Ich widme mich vor allem den Kindern und Jugendlichen-ungeachtet der Nationalität. Ich bemühe mich, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie zum Dienst, zur Einheit und zum Glauben zu motivieren. Ich will erzielen, damit sie nicht minderwertig fühlen und den Mut haben, in neue Dinge einzutreten.

Gottes Wort sagt: „Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“(2. Timotheus 1,7) Wegen des Minderwertigkeitsgefühls haben Roma oft Angst vor neuen Dingen, vor den Slowaken, vor der Zukunft. Ich glaube, dass Gott diese Ängste in Roma auch durch meinen Dienst beseitigt. Ich glaube, dass das gerade hilft, Vorurteile gegenüber den Slowaken zu brechen.

Daran arbeite ich

● Organisation von lokalen freiwilligen Aktivitäten
● Organisation von spirituellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen
● kreative Tätigkeit in der Kunstwerkstatt

● Zusammenarbeit bei der Realisierung der Bibelschule für Kinder
● Zusammenarbeit mit dem freiwilligen Portal Zmeňme.to
● Zusammenarbeit mit dem Prešover freiwilligen Zentrum

Fotogalerie

Ausflug mit Jugendlichen

Freiwilligenarbeit

Veranstaltung für Mädchen und Frauen